Führen statt Hofieren!

Manager die wissen wie ihr Führungsstil auf andere wirkt, können konsequenter, klarer und disziplinierter führen. Nur wer es versteht seine Kommunikation dem jeweiligen Gegenüber anzupassen, dringt auch in Stresssituationen zu seinen Leuten durch. Mitarbeiter erkennen klarer, welche Erwartungen man an sie hat und bringen bessere Leistungen.

Die Mitarbeiter einer Unternehmung agieren – wie andere Gesprächspartner auch – nach einem persönlichen Präferenzmuster. Wer in der Lage ist, seinen Kommunikations- und Führungsstil an die Präferenzen seines jeweiligen Gegenübers anzupassen stellt sicher, dass seine Erwartungen verstanden und damit auch erfüllt werden können.

 

„Erfolgreiche Führung verlangt nicht nur eine klare Haltung, sondern auch das Bewusstsein, wie diese Haltung jedem einzelnen Mitarbeitenden zu vermitteln ist. Wer sich nicht bewusst macht, wie er mit seiner Führungstätigkeit auf seine Umwelt wirkt, verschwendet seine Energie“, weiss Markus Hotz aus langjähriger Erfahrung.

 

Hotz schult seit bald 15 Jahren Führungskräfte und ihre Teams in integraler Führungsentwicklung und kennt die Führungskulturen von Unternehmen aller Branchen und Grössen. „All zu viele Manager nehmen diesen wichtigen Teil ihrer Führungsrolle nicht wahr und setzen ihre Organisationen der Gefahr von unnötigen Konflikten aus.“

 

Viele innerbetriebliche Konflikte entstehen nicht, weil die Mitarbeiter ‚Probleme machen’, sondern weil die Führung nicht durchgängig praktiziert wird. Oft kennen Mitarbeiter die an sie gestellten Erwartungen nicht; an eine konsequente, auf vereinbarte Ziele und persönliche Präferenzen der Mitarbeiter ausgerichtete Führung ist in einer solchen Konstellation nicht zu denken.

 

Führen will gelernt sein. Eine professionelle Vorbereitung der Führungskräfte auf ihre aktuellen und künftigen Aufgaben ist Grundvoraussetzung zum Erfolg. Dazu gehören folgende Themen:

 

• Schaffen von Klarheit in der Vision, der Mission, der Strategie und der Ziele der Unternehmung sowie den daraus resultierenden Rollen, Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortungen.

• Kennen und Nutzen der eigenen Wertvorstellungen und Motivationsfaktoren

• Kennen und Nutzen der Wertvorstellungen und Motivationsfaktoren der Mitarbeiter.

• Situationsbezogener Führungsstil – angepasst an die Mitarbeiterpräferenz, die Unternehmenskultur und die Marktsituation in der sich die Unternehmung befindet.

 

Gute Mitarbeiter verlangen klare Vorgaben – sie wollen konsequent geführt und nicht hofiert werden. Manager, die sich dieser Punkte bewusst sind, können effektiver und straffer führen, ohne dass sich Mitarbeiter übervorteilt fühlen und – innerlich oder äusserlich – rebellieren. Zur konsequenten Führung gehören:

 

• Klares, verständliches und regelmässiges Kommunizieren (intern und extern).

• Zuhören, was Mitarbeiter brauchen und Kunden wünschen.

• Empathisches, ehrliches, glaubwürdiges und konsequentes Handeln.

• Einbinden der Schlüsselmitarbeiter in strategische Entscheidungen.

• Etablieren von Ritualen die zu Sicherheit und Stabilität in der Unternehmung führen.

 

 

Zum Thema Führen statt Hofieren leitet Markus Hotz bei B + I Schweizer Vereinigung für Betriebsorganisation + Informatik am 8. November 2011 ein Halbtagesseminar.

 

Weitere Informationen zum Seminar und das Anmeldeformular finden Sie hier.

 

publiziert: 03.10.2011

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