Die Angst des Managers vor dem qualifizierten Mitarbeiter
Unternehmen schrecken noch immer davor zurück, ihre Mitarbeitenden konsequent weiterzuentwickeln. Zwar geben Führungskräfte zu, dass sie „schlummernde Talente“ in der Unternehmung vermuten, aus Angst vor steigenden Lohn- und Karriereansprüchen werden diese aber nicht konsequent identifiziert und gefördert. Damit werden Wettbewerbsvorteile vernichtet.
Fast die Hälfte aller Unternehmen haben keine Prozesse zur Identifikation und Förderung von „schlummernden Talenten“ unter ihren Mitarbeitern. Dies ergab eine Umfrage unter 300 Führungskräften welche die deutsche DEKRA Akademie in Deutschland und Österreich durchführte. Praktisch alle Befragten sind sich darüber einig, dass in ihren Unternehmen noch viele Talente schlummern, die sie auch dringend brauchen könnten.
Zwei Drittel der Führungskräfte geben an, dass sie für die Zukunft Verfahren zur Potentialidentifizierung einführen wollen. Die Autoren der Studie schliessen daraus: „Die Unternehmen haben erkannt, dass sie vorhandene Fähigkeiten und Potenziale strukturiert darstellen und entwickeln müssen. Der Mitarbeiter als Potenzialträger und zunehmend knapper werdende Ressource steht dabei im Mittelpunkt."
Sind Verfahren zur Potentialidentifizierung Wunschdenken oder bald Praxis? Ob die Befragten mit ihrem Vorsatz durchdringen werden, ist zumindest fraglich: Die meisten Unternehmen messen ihre Erfolge lieber aufgrund finanzieller Kenngrössen als an der Mitarbeiterentwicklung. Viele Manager schrecken davor zurück, Mitarbeiter systematisch zu entwickeln; sie befürchten steigende Lohn- und Karriereansprüche.
Besonders in Krisenzeiten wächst der Druck auf die interne Personalförderung: Dort, wo sie überhaupt vorhanden ist, werden Ausbildungsbudgets gestrichen, Talente bleiben unentdeckt und gehen so verloren. Kompetente Mitarbeiter werden falsch eingesetzt und bringen dem Unternehmen deshalb weniger als sie eigentlich könnten. Über eine längere Dauer werden sie frustriert oder wandern gar zur Konkurrenz ab. Wichtige Wettbewerbsvorteile werden so vernichtet.
Personal- und Potentialentwicklung muss aber gar nicht viel kosten: Gezielte Pflege der Unternehmenskultur löst schon wichtige Imuplse aus. Führungskräfte die es schaffen, neben klaren Zielen und Prozessen auch die Zusammenarbeit der Mitarbeiter und das Lernen voneinander zu fördern, leisten bereits einen grossen Beitrag zur Talentförderung. Und dies meist ohne wesentliche Zusatzkosten.
Personalentwicklung muss strategisch, also in Abstimmung mit der langfristigen Ausrichtung des Unternehmens geschehen; Führungskräfte müssen zu Talent-Scouts werden. Der Fokus der Talentsuche darf dabei nicht nur ausserhalb der Firma liegen; die Identifikation und Entwicklung von Inhouse-Talenten ist eine der zentralen Führungsaufgaben der Zukunft.
Die integrale Führungsentwicklung setzt genau hier an: Sie zeigt Managern auf, wie sie Talente und Präferenzen bei sich selbst und in ihren Teams erkennen. Markus Hotz Consulting und Insights Schweiz bieten in diesem Bereich geeignete Instrumente und Prozesse an.
Informationen:
Integrale Führungsentwicklung: Markus Hotz Consulting
Instrumente und Prozesse zur Potenzialidentifikation und Entwicklungsprozesse: Insights Schweiz AG
Links:
Studie „Digging for Diamonds – Verborgene Potenziale im Unternehmen heben."
Bestellung hier (€ 199.-)
Management Summary der Studie
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